Neuigkeiten aus dem Kindergarten

Der Countdown läuft für unser Sommerfest am Samstag, 25. Juni und es gibt viel vorzubereiten und zu bedenken, da wir ja in diesem Rahmen auch unser 40jähriges Bestehen feiern! In den letzten Wochen liefen unsere Sommerprojekte: Im Vorfeld konnten sich unsere Kinder gruppenübergreifend entscheiden, welches der vier vorgegebenen Themen (Der Natur auf der Spur, Der Traum vom Fliegen, Kunst, Pippi Langstrumpf) sie besonders interessiert. Sie, liebe laterne-Leser, haben natürlich längst erraten, welches Projekt den stärksten Zulauf hatte: Pippi, das stärkste Mädchen der Welt, der Klassiker der Kinderliteratur. Aber auch die anderen Themen fanden viele Interessenten. Beim Sommerfest werden wir einen kleinen Ausschnitt aus dem Projektgeschehen erleben. Außerdem steht noch so manches andere auf dem Programm: Tombola und Spielstraße für Groß und Klein, eine Fotoausstellung, unsere (jedes Jahr neu zusammengesetzte) Elternband und zum Abschluss wird wieder das schon traditionelle Theaterstück der Eltern aufgeführt. Außerdem wird zu diesem Anlass ein Fotobuch über den Alltag des Kindergartens als besondere Erinnerung für alle Kindergartenkinder entstehen. Wir sind sehr dankbar, dass sich so viele Eltern auf breiter Basis engagieren und einbringen! Natürlich sind auch Sie, liebe Gemeindeglieder, an unserem Sommerfest ganz herzlich willkommen; wir freuen uns über viele interessierte Gäste, die mal wieder Kindergartenluft schnuppern wollen.

Ja, wenn das Kindergartengebäude erzählen könnte, ließen sich so manche Bücher mit spannenden Geschichten füllen: Eine Oma, die inzwischen ihren Enkel zu uns bringt, erzählte vor kurzem, dass sie sich bei ihrem Sohn immer gewundert habe, dass dieser nie etwas Gebasteltes aus dem Kindi mit nach Hause brachte; eines Tages kam sie zufällig darauf, dass ihr Sohn auf seinem Kindergartenweg beim Metzger Ebbo Mayer vorbeischaute und dort sein Vesperbrot gegen ein Paar Saitenwürstle eintauschte und als Dreingabe gab es dann regelmäßig ein Kunstwerk vom Dodelweg. Wie viel Kinderlachen ist in dieser Zeit durch die Räume geklungen, garantiert mehr, als Tränen getrocknet wurden, wenn der Abschied von der Mama mal wieder besonders schwer fiel. Uns Erzieherinnen war immer sehr wichtig, den Kindern auch außerhalb vom Elternhaus Geborgenheit zu vermitteln und den Kindergarten als ein Stück Heimat anzusehen. Oft werden wir gefragt, ob die Kindergartenarbeit heute schwieriger ist als in der Anfangszeit. Gute Frage, antworten wir dann, die Arbeit hat sich (wie die übrige Arbeitswelt auch) eben sehr verändert. Es muss sehr viel dokumentiert werden, wir sind internationaler geworden, aber das Wesentliche ist geblieben: Unsere Kinder wollen heute genau wie vor 40 Jahren Wärme und Angenommensein spüren; dann kann jedes Kind mit seinen Fähigkeiten den ganz eigenen Weg finden und im Kindergarten klein anfangen und nach am Ende der Kindergartenzeit groß rauskommen.

Das Kindergarten-Team