Aktuelle Gottesdienste

Bis auf Weiteres finden in der Stadtkirche in Blaubeuren und der Nikolauskirche Weiler keine Gottesdienste statt.

 

Radiogottesdienst aus Blaubeuren an Karfreitag, 10. April 2020 mit Pfarrerin Schmelzer, Kantor Cornelius Weißert (Orgel), Anne Weißert (Gesang), Paul Krokenberger (Cello)

Lieder, Gebete udn Predigt finden Sie hier als PDF

Opfer für "Hoffnung for Osteuropa"

„Hoffnung für Osteuropa“ – das ist der Name und das Programm der Aktion, die Menschen in Notlagen neue Zuversicht geben will. Hoffnung teilen, Hilfe weitergeben: Das ist die Mitte unseres Glaubens. Christus selbst ruft uns dazu auf: „Ich war hungrig und ihr habt mich gespeist, ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“ (Matthäus 25,35). Dieses Wort Jesu stellt uns besonders an die Seite von Armen und Ausgegrenzten, Flüchtlingen, alten Menschen sowie benachteiligten Kindern und Jugendlichen.

Kirchen und Kirchengemeinden leisten in Osteuropa wichtige diakonische Arbeit: in Georgien, Griechenland, Polen, Rumänien, Russland, Serbien und der Slowakei. Dabei wollen wir sie tatkräftig unterstützen. Mit Ihrer Hilfe können Geschwister in Osteuropa erfahren, dass sie Teil der großen Gemeinschaft sind, die einander in Christi Namen hilft.

Geben Sie durch Ihre Spende Hoffnung – Hoffnung für Osteuropa!

Radiogottesdienst aus Blaubeuren am Ostersonntag, 12. April 2020 mit Dekan Schwesig, Kantor Cornelius Weißert (Orgel), Anne Weißert und Johanna Schmelzer (Gesang), Fabian Körner (Tuba)

Liedtexte und Predigt zum Gottesdienst

 

Lied EG 103, 1-6: „Gelobt sei Gott im höchsten Thron“

1. Gelobt sei Gott im höchsten Thron / samt seinem eingebornen Sohn,

der für uns hat genug getan. / Halleluja, Halleluja, Halleluja.

2. Des Morgens früh am dritten Tag, / da noch der Stein am Grabe lag,

erstand er frei ohn alle Klag. / Halleluja, Halleluja, Halleluja.

3. Der Engel sprach: »Nun fürcht’ euch nicht; / denn ich weiß wohl, was euch gebricht.

Ihr sucht Jesus, den find’t ihr nicht.« / Halleluja, Halleluja, Halleluja.

4. »Er ist erstanden von dem Tod, / hat überwunden alle Not;

kommt, seht, wo er gelegen hat.« / Halleluja, Halleluja, Halleluja.

5. Nun bitten wir dich, Jesu Christ, / weil du vom Tod erstanden bist,

verleihe, was uns selig ist. / Halleluja, Halleluja, Halleluja.

6. O mache unser Herz bereit, / damit von Sünden wir befreit

dir mögen singen allezeit: /Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Text: Michael Weiße 1531

Melodie und Satz: Melchior Vulpius 1609

 

Psalm 118 „Dies ist der Tag, den der Herr macht“

Danket dem Herrn; denn er ist freundlich,

und seine Güte währet ewiglich.

Der Herr ist meine Macht und mein Psalm

und ist mein Heil.

Man singt mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerechten:

Die Rechte des Herrn behält den Sieg!

Die Rechte des Herrn ist erhöht;

die Rechte des Herrn behält den Sieg!

Ich werde nicht sterben, sondern leben

und des Herrn Werke verkündigen.

Der Herr züchtigt mich schwer;

aber er gibt mich dem Tode nicht preis.

Tut mir auf die Tore der Gerechtigkeit,

dass ich durch sie einziehe und dem Herrn danke.

Das ist das Tor des Herrn;

die Gerechten werden dort einziehen.

Ich danke dir, dass du mich erhört hast

und hast mir geholfen.

Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,

ist zum Eckstein geworden.

Das ist vom Herrn geschehen

und ist ein Wunder vor unsern Augen.

Dies ist der Tag, den der Herr macht;

lasst uns freuen und fröhlich an ihm sein.

O Herr, hilf!

O Herr, lass wohlgelingen!

Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!

Wir segnen euch, die ihr vom Hause des Herrn seid.

Der Herr ist Gott, der uns erleuchtet.

Schmückt das Fest mit Maien bis an die Hörner des Altars!

Du bist mein Gott, und ich danke dir;

mein Gott, ich will dich preisen.

Danket dem Herrn; denn er ist freundlich,

und seine Güte währet ewiglich.

 

Schriftlesung Matthäus 28, 1-8

1 Als aber der Sabbat vorüber war und der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen. 2 Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben. Denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat hinzu und wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. 3 Seine Erscheinung war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. 4 Die Wachen aber erbebten aus Furcht vor ihm und wurden, als wären sie tot. 5 Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. 6 Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die Stätte, wo er gelegen hat; 7 und geht eilends hin und sagt seinen Jüngern: Er ist auferstanden von den Toten. Und siehe, er geht vor euch hin nach Galiläa; da werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. 8 Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen.

 

Lied EG 115, 1-6: "Jesus lebt, mit ihm auch ich"

1. Jesus lebt, mit ihm auch ich!/ Tod, wo sind nun deine Schrecken?

Er, er lebt und wird auch mich / von den Toten auferwecken.

Er verklärt mich in sein Licht; / dies ist meine Zuversicht.

2. Jesus lebt! Ihm ist das Reich / über alle Welt gegeben;

mit ihm werd auch ich zugleich / ewig herrschen, ewig leben.

Gott erfüllt, was er verspricht; / dies ist meine Zuversicht.

3. Jesus lebt! Wer nun verzagt, / lästert ihn und Gottes Ehre.

Gnade hat er zugesagt, / dass der Sünder sich bekehre.

Gott verstößt in Christus nicht; / dies ist meine Zuversicht.

4. Jesus lebt! Sein Heil ist mein, / sein sei auch mein ganzes Leben;

reines Herzens will ich sein, / bösen Lüsten widerstreben.

Er verlässt den Schwachen nicht; / dies ist meine Zuversicht.

5. Jesus lebt! Ich bin gewiss, / nichts soll mich von Jesus scheiden,

keine Macht der Finsternis, / keine Herrlichkeit, kein Leiden.

Seine Treue wanket nicht; / dies ist meine Zuversicht.

6. Jesus lebt! Nun ist der Tod / mir der Eingang in das Leben.

Welchen Trost in Todesnot / wird er meiner Seele geben,

wenn sie gläubig zu ihm spricht: / »Herr, Herr, meine Zuversicht!«

Text: Christian Fürchtegott Gellert 1757

Melodie: Jesus, meine Zuversicht (Nr. 526)

 

Predigt, Teil 1

Liebe Hörerinnen und Hörer!                                                                                                   „Für mich gibt es kein Leben nach dem Tod. Vom Menschen bleibt nichts übrig außer einem toten Körper. Mir fällt es schwer, auch nur zu begreifen, dass es Menschen gibt, die das anders sehen.“ Das hat ein junger Mann geantwortet auf die Frage: Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Wir Christen feiern heute das Osterfest. Wir feiern, dass Gott den toten Jesus auferweckt hat. Und dass er auch uns auferwecken wird nach unserem Tod. „Jesus lebt – mit ihm auch ich“, haben wir vorhin gesungen. Aber glauben wir das auch?

Eine Frau aus unserer Kirchengemeinde hat zu mir gesagt: „An Gott glaube ich seit meiner Kindheit. Aber das mit der Auferstehung der Toten - das kann ich nicht glauben. Denn das kann ich mir absolut nicht vorstellen.“

Auch die ersten Christen haben sich die Auferstehung nicht vorstellen können. Über sie berichtet der Erste Korintherbrief in der Bibel. „Es gibt keine Auferstehung der Toten!“, haben sie behauptet. Der tote Körper werde verwesen, die Seele werde dann endlich frei und unsterblich sein. Auch Jesus sei nicht körperlich auferstanden. Unter Auferstehung haben diese Christen etwas anderes verstanden, nämlich, wenn ein Mensch sich entscheidet Christ zu werden und sein Leben nach dem Vorbild von Jesus auszurichten. Auferstehung passiert im Diesseits, haben sie gesagt.

„Nein, das stimmt nicht!“ entgegnet Paulus den Christen, als er von ihren Vorstellungen zur Auferstehung hört, und dass sie die körperliche Auferstehung Jesu leugnen. Er schreibt ihnen einen Brief. Hören Sie Verse aus dem 1. Korintherbrief, Kapitel 15, unserem heutigen Predigttext:

„Wenn wir nur für das jetzige Leben auf Christus hoffen, sind wir bedauernswerter als alle anderen Menschen. Jetzt ist Christus aber vom Tod auferweckt worden, und zwar als Erster der Verstorbenen. Denn ein Mensch hat den Tod gebracht. Deshalb bringt ein Mensch auch die Auferstehung der Toten. Weil wir mit Adam verbunden sind, müssen wir alle sterben. Aber genauso werden wir alle lebendig gemacht, weil wir mit Christus verbunden sind. Das geschieht für jeden nach dem Platz, den Gott für ihn bestimmt hat: als Erster Christus. Danach, wenn Christus wiederkommt, alle, die zu ihm gehören. Dann kommt das Ende: Christus übergibt Gott, dem Vater, die Herrschaft über sein Reich. Zuvor wird er alles vernichten, das seinerseits den Anspruch auf Herrschaft, Macht oder Wunderkräfte erhebt. Denn Christus muss über sein Reich herrschen, bis »Gott alle seine Feinde zu Boden geworfen hat. Er macht sie zum Schemel für seine Füße.« Der letzte Feind, den er vernichten wird, ist der Tod. Denn »alles hat Gott ihm zu Füßen gelegt.« Hier heißt es: Alles ist ihm unterworfen. Es ist jedoch offenkundig, dass davon der ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat – Gott. Sobald ihm nun alles unterworfen ist, wird auch der Sohn selbst sich unterwerfen: Er wird sich Gott unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat. Dann umfasst Gott alles und ist in allem gegenwärtig.“

„Jetzt ist Christus aber vom Tod auferweckt worden…“ entgegnet Paulus den Christen in Korinth. Kein Wenn und Aber. Kein wäre und hätte und könnte, nein. Es ist so. Christus ist vom Tod auferweckt worden. Basta.

Um seinen Standpunkt deutlich zu machen, greift Paulus auf starke Bilder zurück. Auf Bilder aus seiner Religion, dem jüdischen Glauben. Bilder, die beschreiben wollen wie man sich die Zukunft vorzustellen habe.

Ich vermute, Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, hatten beim Zuhören vorhin große Mühe, diese Bilder zu verstehen.

Da ist die Rede von Jesus als „dem Ersten der Verstorbenen“, der, wenn er wiederkommen wird am Ende der Zeit, alle lebensfeindliche Mächte besiegen wird, am Ende sogar den Tod als „den letzten Feind.“ Wenn Jesus das dann alles vollbracht hat, wird er sich Gott selbst unterwerfen – wie ein Diener seinem König.

Das alles vermag Jesus nur zu tun, wenn er körperlich auferstanden ist und lebt, sagt Paulus. Davon möchte er die Christen in Korinth überzeugen. Und sie trösten. Denn auch sie kannten die Trauer um verstorbene Gemeindeglieder. Der Gedanke an die Auferstehung sollte sie trösten: die Toten leben weiter mit Christus bei Gott in seinem Reich. 

Ich finde, die Bilder, die Paulus verwendet, sind tatsächlich nicht leicht zu verstehen. Ich habe mich deshalb gefragt, welche Bilder ich als Pfarrer an den Gräbern gebrauche, um Angehörige zu trösten. Welche Antworten ich gebe, wenn die Frage unausgesprochen im Raum der Friedhofskapelle steht: Wo ist der Verstorbene jetzt? Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Von „Gottes Händen“ spreche ich dann, in die hinein wir den Verstorbenen legen. Oder von dem „Vaterhaus“, in dem viele Wohnungen sind, und in das uns Jesus vorausgegangen ist und auf uns wartet. Vom „finsteren Tal“ des Todes, das wir alle einmal durchschreiten müssen, bevor wir die „immergrünen Auen“ sehen werden.

Aber sind diese Bilder stark genug? Können sie trösten? Lenken sie unseren Blick weg vom Sarg hinüber in eine andere Wirklichkeit?

 

Lied EG 99: „Christ ist erstanden“

Christ ist erstanden / von der Marter alle;

des solln wir alle froh sein, / Christ will unser Trost sein.

Kyrieleis.

Wär er nicht erstanden, / so wär die Welt vergangen;

seit dass er erstanden ist, / so lobn wir den Vater Jesu Christ’.

Kyrieleis.

Halleluja, 

Halleluja,

Halleluja! 

Des solln wir alle froh sein,

Christ will unser Trost sein.

Kyrieleis.

Text: Bayern; Österreich 12. bis 15. Jh.

Melodie: Salzburg 1160/1433, Tegernsee 15. Jh., Wittenberg 1529

 

Predigt, Teil 2

Was tröstet Menschen, wenn sie an den Gräbern Ihrer Lieben stehen? - habe ich vorhin gefragt.

Mich selber trösten Gesangbuchlieder. Wenn ich mit der Trauergemeinde am Sarg oder draußen am Grab das Osterlied „Christ ist erstanden" singe, ist es mir, als tue sich das Tor zu einer anderen Wirklichkeit auf, zur Ewigkeit Gottes.

Das geschieht auch, wenn ich am Sterbebett eines Menschen Paul Gerhardts Abendlied bete: „Der Leib eilt nun zur Ruhe, legt ab das Kleid und Schuhe, das Bild der Sterblichkeit. Die zieh ich aus, dagegen wird Christus mir anlegen den Rock der Ehr und Herrlichkeit", dichtet Paul Gerhardt.

Das Bild vom „Rock der Herrlichkeit“ - wie immer dieser Rock auch aussehen mag - stößt für mich das Tor zu jener anderen Wirklichkeit einen Spalt breit auf. Freilich, so lange wir leben, geht dieses Tor zur Ewigkeit Gottes immer wieder zu, weil wir zweifeln: Gibt es die Auferstehung wirklich?

Doch so war es damals am Ostermorgen ja auch gewesen! Viel größer als die Freude war der Zweifel der Frauen angesichts dieser überwältigenden Erfahrung, mit jener anderen Wirklichkeit konfrontiert zu sein: Der tote Jesus lebt! Das konnten die Frauen nicht begreifen.

Was hier am Ostermorgen mit Jesus geschehen war, entzieht sich dem Zugriff des Menschen.

Wer mit Vernunft und Wissenschaft an die Auferstehung herangeht, dem wird sie verschlossen bleiben und rätselhaft, meine ich. Er würde einem Chirurgen gleichen, der einen menschlichen Körper seziert, um auf diesem Wege seine Seele zu finden. Am Ende erkennt er nichts. Die Auferstehung Jesu bleibt das unbegreifliche Wunder Gottes. Was die Frauen am Grab Jesu erfahren haben, entzieht sich analysierender Betrachtung von außen.

Martin Luther hat es in einer Osterpredigt treffend ausgedrückt: „Wir sollen nicht allein ansehen, wie die Auferstehung geschehen ist, sondern du sollst anerkennen, dass sie für dich geschehen ist... Darum muss man die Auferstehung mit anderen Augen ansehen als nur mit leiblichen, weil man sonst keinen Trost von ihr hat.“ 

Wie wird mir die Auferstehung Jesu zum Trost?

Indem ich dem Wort Glauben schenke, das der auferstandene Jesus am Ende des Osterberichts spricht: „Siehe, ich bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Das heißt nun für Sie und für mich: Niemand ist von Christus verlassen! Auch nicht in diesen schweren Tagen der Corona-Krise, die uns allen viel abverlangen. Wir bleiben mit Christus verbunden! Er gibt uns Kraft, wo wir müde sind. Er ist für uns da, wenn wir nicht weiterwissen. Im Leben, im Sterben und über den Tod hinaus bleiben wir mit Christus verbunden. Er wird alles zu einem guten Ende führen.

Das glaube ich auch für unsere Verstorbenen. Der Tod wird nur eine Tür sein, durch die wir hindurchgehen zu unserem Gott. Bei ihm werden wir sein. Diese Zukunft ist jedem versprochen, der Jesus Christus vertraut.

Zu diesem Gottvertrauen ruft uns das Osterlied auf: „Die Sonne geht auf: Christ ist erstanden“. Das wollen wir jetzt singen. Gesangbuchlied Nr. 550. Danach hören wir den Schlussteil der Predigt.

1. Die Sonne geht auf: Christ ist erstanden!/ Die Nacht ist vorbei: Christ ist erstanden!/ Die Sonne geht auf. / Vergessen sind Ängste, Not, Kummer und Schmerz,/ wir atmen freier und singen von Herzen:/ Die Sonne geht auf: Christ ist erstanden!/ Die Nacht ist vorbei.

2. Das Leben beginnt: Christ ist erstanden!/ Der Tod ist besiegt: Christ ist erstanden! / Das Leben beginnt. / Wir räumen die Trübsal und Schatten beiseite / und tragen die Nachricht unter die Leute:/ Das Leben beginnt: Christ ist erstanden! / Der Tod ist besiegt.

3. Wir hören es neu: Christ ist erstanden! / Wir singen es frei: Christ ist erstanden!/ Wir hören es neu./  Mit unseren Sünden ist Christus gestorben / und hat für uns dadurch Freiheit erworben./ Wir hören es neu: Christ ist erstanden!/ Wir singen es frei.

4. Die Freude ist groß: Christ ist erstanden!/ Wir halten sie fest: Christ ist erstanden!/ Die Freude ist groß./ O Herr, hilf, dass wir auch in unseren Tagen/ den Menschen die Botschaft der Hoffnung sagen./ Die Freude ist groß: Christ ist erstanden!/ Halleluja!

 

Predigt, Teil 3

Wir bleiben mit Christus verbunden, auch über den Tod hinaus, habe ich vorhin gesagt.

Über die christliche Auferstehungshoffnung hat der Religionsphilosoph Eric-Emmanuel Schmitt eine bewegende Geschichte geschrieben, nachzulesen in seinem Buch „Oskar und die Dame in Rosa“. Die Geschichte berührt mich sehr. Ich will Sie Ihnen zum Schluss erzählen.  

Oskar ist erst zehn Jahre alt, aber er weiß, dass er sterben wird. „Eierkopf“ nennen ihn die anderen Kinder im Krankenhaus, weil ihm durch die Chemotherapie alle Haare ausgefallen sind. Doch „Eierkopf“ ist nur ein Spitzname und tut Oskar nicht weiter weh. Schlimmer ist, dass seine Eltern Angst haben, mit ihm über die Wahrheit zu reden. Darüber, dass er sterben wird und es keine Heilung gibt. Weder Chemotherapie noch Knochenmark-transplantation können sein Leben retten. Nur Oma Rosa, die ältere Frau vom Besuchsdienst des Krankenhauses, hat den Mut, mit Oskar über seine Fragen nachzudenken. Sie rät ihm, jeden Tag einen Brief an den lieben Gott zu schreiben und ihm alles zu sagen, was ihn bewegt. Oskar, der bisher nicht einmal an den Weihnachtsmann glauben konnte, findet die Idee nicht wirklich gut. Den lieben Gott gibt’s doch gar nicht – hat er bisher gedacht. Doch die pragmatische Oma Rosa rät ihm: „Sorg‘ dafür, dass es ihn gibt.“

So vertraut Oskar in seinen Briefen Gott alles an, was ihn bewegt. Das erleichtert ihn und am Ende nimmt Oskar den Tod an. Müde geworden wartet er auf ihn. Er hat keine Angst vor dem Sterben.

Nach Oskars Tod schreibt Oma Rosa auch einen Brief an den lieben Gott. Sie schreibt: „Vielen Dank, dass du mich Oskar hast kennenlernen lassen. Dank seiner war ich fröhlich. Dank Seiner habe ich gelacht und Freude empfunden. Er hat mir geholfen, an dich zu glauben. PS: Die letzten drei Tage hatte Oskar ein Schild auf seinen Nachttisch gestellt. Ich glaube, es war für dich. Darauf stand: ‚Nur der liebe Gott darf mich wecken!“

Ich finde, das ist eine bewegende Geschichte. Wie Oskar hoffe auch ich auf die Auferweckung von den Toten. Ich glaube, Gott hat Jesus nicht bei den Toten gelassen, sondern am Ostermorgen zu neuen Leben auferweckt. Daher vertraue ich darauf, dass Gott auch mich auferwecken wird und alle, die ich liebhabe.

„Nur der liebe Gott darf mich wecken!“

Ich bin überzeugt: Er tut es auch! Amen.

 

Fürbitten

Herr Jesus Christus,

nun brauchen wir nichts mehr zu fürchten,

auch den Tod nicht,

denn du bist auferstanden.

Nun bist du die Kraft, wo wir müde sind;

Nun bist du da, wo wir nicht weiterwissen.

In dir erreichen uns die Kräfte der kommenden Welt.

Stärke uns alle im Glauben an dich.

Ewiger Gott,

du hast den toten Jesus auferweckt.

Wir danken dir, dass du ein Gott bist für den Menschen und gegen den Tod.

Wir bitten dich für alle,

die heute unter der Macht des Todes leiden:

für die Kranken und für die Sterbenden,

für die Trauernden und für die Verzweifelten.

Wir bitten dich für alle, die gegen die Macht des Todes kämpfen: die Ärzte und die Pflegenden. Die Politiker, die sich für Frieden einsetzen.

Wir bitten dich für die Menschen, die unter Krieg und Elend leiden: in Libyen, im Irak, in Syrien.

Wir bitten dich für die Flüchtlinge und Vertriebenen.

Wir bitten dich für uns alle:

dass wir auf dich hoffen lernen im Leben und im Sterben.

Gemeinsam beten wir weiter:

 

Vater unser im Himmel!

Geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe

wie im Himmel so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung,

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich

und die Kraft

und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

 

Lied EG 100, 1-6: „Wir wollen alle fröhlich sein“

1. Wir wollen alle fröhlich sein/ in dieser österlichen Zeit;

denn unser Heil hat Gott bereit’.

Halleluja, Halleluja,/ Halleluja, Halleluja,/ gelobt sei Christus, Marien Sohn.

2. Es ist erstanden Jesus Christ,/ der an dem Kreuz gestorben ist,

dem sei Lob, Ehr zu aller Frist.

Halleluja, Halleluja,/ Halleluja, Halleluja,/ gelobt sei Christus, Marien Sohn.

3. Er hat zerstört der Höllen Pfort,/ die Seinen all herausgeführt

und uns erlöst vom ewgen Tod.

Halleluja, Halleluja,/ Halleluja, Halleluja,/ gelobt sei Christus, Marien Sohn.

4. Es singt der ganze Erdenkreis/ dem Gottessohne Lob und Preis,

der uns erkauft das Paradeis.

Halleluja, Halleluja,/ Halleluja, Halleluja,/ gelobt sei Christus, Marien Sohn.

5. Des freu sich alle Christenheit/ und lobe die Dreifaltigkeit

von nun an bis in Ewigkeit.

Halleluja, Halleluja,/ Halleluja, Halleluja,/ gelobt sei Christus, Marien Sohn.

Text: Str. 1 Medingen um 1380; Str. 2-5 bei Cyriakus Spangenberg 1568 nach »Resurrexit Dominus« 14. Jh.

Melodie: Hohenfurt 1410, Böhmische Brüder 1544, Wittenberg 1573

 

 

„Du bist nicht allein“ Gottesdienst-Reihe bei Regio TV

Am Samstag, 21. März, und Sonntag, 22. März, um jeweils 11:00 Uhr strahlt der Fernsehsender Regio TV einen Gottesdienst mit Prälatin Gabriele Wulz aus. Weil aufgrund der Corona-Verordnung des Landes keine Gemeinde-Gottesdienste in Kirchen mehr erlaubt sind, haben sich die württembergische Landeskirche und Regio TV auf diese Kooperation verständigt. Der halbstündige Gottesdienst wird im Ulmer Münster aufgezeichnet und per TV angeboten.
Weiter ist geplant, aus den anderen Prälaturen der Landeskirche - Reutlingen, Heilbronn und Stuttgart - Gottesdienstformate unter dem Titel „Du bist nicht allein“ aufzuzeichnen. An den beiden verbleibenden Wochenenden der Passionszeit werden Prälat Prof. Dr. Christian Rose aus Reutlingen und Prälat Harald Stumpf aus Heilbronn den Gottesdienst gestalten. An Gründonnerstag, 9. April, ist Diakonie-Chef Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, am Karfreitag, 10. April, die Stuttgarter Prälatin Gabriele Arnold zuständig. Den Ostergottesdienst wird Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July gestaltet.
Die Gottesdienste werden über die Sender Regio TV Bodensee, Regio TV Schwaben und Regio TV Stuttgart, im Kabelprogramm und auch über Satellit ausgestrahlt.

Glocken läuten zum ökumenischen Abendgebet täglich um 19 Uhr

als PDF

Abendgebet zu Hause

Läuten der Glocken um 19 Uhr

Votum:
Unser Abendgebet steige auf zu dir, Herr,
und es senke sich auf uns herab dein Erbarmen.
Dein ist der Tag, und dein ist die Nacht.
Lass, wenn des Tages Schein vergeht,
uns leuchten das Licht deiner Wahrheit.
Geleite uns zur Ruhe der Nacht
und dereinst zur ewigen Vollendung.

Lied (gesungen oder gesprochen)
Von guten Mächten treu und still umgeben /behütet und getröstet wunderbar/ so will ich diese Tage mit euch leben /und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen, /noch drückt uns böser Tage schwere Last./ Ach, Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen/ das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,/so lass uns hören jenen vollen Klang/ der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,/all deiner Kinder hohen Lobgesang. (EG 65, 1;2+6)

Oder:

Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt,/Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt,/Liebe lebt auf, die längst erstorben schien:/Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab,/ wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab./ Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn?/ Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün.

Im Gestein verloren Gottes Samenkorn,/ unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn -/ hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien: / Liebe wächst wie Weizen, und ihr Halm ist grün. (EG 98, 1-3)

Psalm 22 Teil 1

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne.

Mein Gott, des Tages rufe ich, doch anwortest du nicht,   

und des Nachts, doch finde ich keine Ruhe.

Du aber bist heilig,

der du thronst über den Lobgesängen Israels.

Unsere Väter hofften auf dich; 

und da sie hofften, halfst du ihnen heraus.

Zu dir schrien sie und wurden errettet,

sie hofften auf dich und wurden nicht zuschanden.

Sei nicht ferne von mir, denn Angst ist nahe;

denn es ist hier kein Helfer.

Aber du, Herr, sei nicht ferne;

meine Stärke, eile, mir zu helfen.

Ökumenische Bibellese:
07.04.2020 | Markus 14,66-72
08.04.2020 | Markus 15,1-15
09.04.2020 | Markus 15,16-23 (Gründonnerstag)
10.04.2020 | Markus 15,24-41 (Karfreitag)
11.04.2020 | Markus 15,42-47
12.04.2020 | Markus 16,1-8 (Ostersonntag)
13.04.2020 | Markus 16,9-20 (Ostermontag)

Stille

Fürbittgebet
Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke, viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren, als Helfer in allen Nöten. Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind und stärke in uns den Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.

Wir beten für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind, für die, die einsam sterben; für alle, die Angst haben vor einer Infektion, für alle, die sich nicht frei bewegen können, für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern, für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen, für die, die in den Krisenstäben schwierige Entscheidungen zu treffen haben: dass Gott unsere Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Vaterunser
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsre Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Lied:
Der Mond ist aufgegangen,
die goldnen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar.
Der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar.

So legt euch denn, ihr Brüder,
in Gottes Namen nieder;
kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns Gott mit Strafen
und lass uns ruhig schlafen.
Und unsern kranken Nachbarn auch.

Segen
Der Friede, welcher höher ist als alle Vernunft,
bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.
Amen.

(Nach: Dr. Gottfried Claß, Friedrichshafen)

Besondere Gottesdienste im Lebenslauf

Taufe

Anmeldung zur Taufe in Ihrer zuständigen Ortsgemeinde oder auf Wunsch Anfrage in der Kirchengemeinde Ihrer Wahl.

Zur Anmeldung benötigte Unterlagen: Geburtsurkunde Ihres Kindes; Taufscheine und Trauungsschein der Eltern; Auswahl von ein bis zwei Taufpaten/innen und Angabe ihrer Kirchenzugehörigkeit (Patenschein). Spätestens 2 bis 6 Wochen vor der Taufe sollte das Taufgespräch mit dem Pfarrer geführt werden. Dabei wird über die Bedeutung der Taufe und ihren Ablauf, über die Tauffrage an die Eltern und Paten/innen, die Bedeutung und Aufgabe der Paten gesprochen werden sowie der Taufspruch ausgewählt. Weitere organisatorische Fragen wie die Mitwirkung der Taufpaten/innen (bzw. weiterer Gäste) an dem Gottesdienst die Auswahl der Lieder und der Musik, Gestaltungselemente wie z.B. selbstgestaltete Taufkerzen und Blumenschmuck, sowie das Filmen und Fotografieren in der Kirche werden hier angesprochen.

In Blaubeuren findet die Taufe in der Regel am zweiten Sonntag des Monats statt. Die Planung des Termins sollte so früh wie möglich mit allen Beteiligten abgesprochen werden. Nehmen Sie dazu Kontakt mit dem zuständigen Pfarramt auf.

Kontakt

Sekretariat, Tel. 07344 6335, Dekanatamt.Blaubeurendontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt I, Dekan F. Schwesig, Tel. 07344 6335, Frithjof.Schwesigdontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt II, Pfarrerin I. Palm, Tel. 07344 6367, Irene.Palmdontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt III, Pfarrerin S. Schmelzer, Tel. 07333 8940267, Silvia.Schmelzerdontospamme@gowaway.elkw.de

 

Hier finden Sie eine Liste von Taufsprüchen.

 

 

Konfirmation

Die Konfirmation ist das Ja-Wort zur Taufe. Die Jugendlichen bestätigen nun selbst, was Eltern und Paten bei der Taufe für sie versprochen haben: den Weg des Glaubens zu gehen, zur Kirche zu gehören, Hoffnung und Zweifel mit anderen teilen zu können. Gleichzeitig empfangen sie Gottes Segen für ihren weiteren Lebensweg. Mit der Konfirmation werden sie volle Mitglieder der Kirche, können zum Abendmahl gehen und Pate werden, und können in kirchlichen Angelegenheiten mitbestimmen.

Die Konfirmation findet in der Regel statt, wenn die Jugendlichen in der 8. Klasse sind. Auf die Konfirmation bereiten sich die Jugendlichen mit Unterricht, Projekten und Freizeiten vor. Der Konfirmandenunterricht ist ein guter Ort, um Fragen nachzugehen, die junge Menschen auf dem Weg zum Erwachsenwerden beschäftigen: Wer bin ich, wohin gehe ich, was trägt mich - Fragen nach dem Geheimnis des Lebens, dem Sinn und der religiösen Dimension.

In der Kirchengemeinde Blaubeuren ist seit 1999 dem Konfirmandenunterricht vorgeschaltet die Unterrichtung Konfi-3, die während der 3. Klasse stattfindet. In einem Zeitraum von vier Monaten die Themen Kirche, Taufe und Abendmahl behandelt. Das Besondere bei Konfi-3 liegt darin, dass Pfarrer und Eltern diese Zeit gemeinsam über die „Tischgruppen“ gestalten. Das sind meistens Eltern, die einige Stunden mit 4-6 Kindern der Gruppe zusammen gestalten. Tischbegleiter kann jede und jeder werden, denn wir bereiten die Gruppenstunden natürlich gemeinsam vor und es gibt viele fertige Vorlagen für Geschichten, Lieder oder Bastelarbeiten, die in diesen Gruppenstunden vorkommen. Anmeldetermine zu Konfi-3 und dem Konfirmandenunterricht werden in der Presse bekannt gegeben.

Konfirmanden-Unterricht Blaubeuren und Weiler:  jeden Mittwoch um 16:00 Uhr im Matthäus-Alber-Haus, Klosterstraße 12.

Kontakt: Pfarrerin Irene Palm, Tel. 07344 6367
silvia.schmelzerdontospamme@gowaway.elkw.de

 

Trauung

Zweimal ja und Gottes Segen - das ist die kirchliche Trauung. Viele Paare entscheiden sich ganz bewusst für diese Form, weil sie ihr gemeinsames Leben feiern und um gute Begleitung bitten wollen. Wer heiratet, sagt zunächst vor dem Standesamt ja. Damit haben die Eheleute zwar den Segen des Staates, des Bürgerlichen Gesetzbuchs und des Finanzamts. Aber: Reicht das für gute und für schlechte Tage? Eine kirchliche Heirat ist mehr: Zwei Menschen sagen auch vor Gott, dass sie sich füreinander entschieden haben und immer wieder neu für ihre Liebe sorgen wollen. Zugleich bekommen die beiden etwas für ihren gemeinsamen Weg: Gottes Segen und die Unterstützung der Gemeinde. Denn auch zu zweit ist es gut zu wissen, dass wir von etwas Größerem getragen sind. Schön, wenn Sie sich trauen!

Bitte nehmen Sie rechtzeitig Kontakt mit unseren Sekretärinnen (07344 6335) auf. Wie Ihr Traugottesdienst ablaufen soll - auch ganz praktische Fragen zum Blumenschmuck, zum Ringtausch oder zur musikalischen Gestaltung-, können Sie mit Ihrem Pfarrer besprechen.

Kontakt:

Sekretariat, Tel. 07344 6335, Dekanatamt.Blaubeurendontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt I: Dekan F. Schwesig, Tel. 07344-6335, Frithjof.Schwesigdontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt II: Pfarrerin I. Palm, Tel. 07344-6367, Irene.Palmdontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt III: Pfarrerin S. Schmelzer, Tel. 07333-8940267, Silvia.Schmelzerdontospamme@gowaway.elkw.de

Hier finden Sie eine Auswahl an Trausprüchen

 

 

 

Beerdigung

Der letzte Weg

Einst wurden die Verstorbenen in und rund um die Blaubeurer Statdtkirche bestattet - in der Mitte des gemeinschaftlichen Lebens. Im 19. Jahrhundert wurden die Friedhöfe an die Ränder der Städte verlegt und der Tod mit einem Tabu belegt. Aber Friedhöfe gehören als Orte der Erinnerung und der Trauer zum Leben. Die christliche Bestattung geschieht im Vertrauen darauf, dass das Leben ewig ist. Sie ist ein würdiges Geleit für die Verstorbenen und gibt denen Zuspruch und Trost, die zurückbleiben. Im Gemeindegottesdienst am darauf folgenden Sonntag wird der Verstorbenen gedacht. Ebenso am Ewigkeitssonntag, dem letzten Sonntag, bevor am ersten Advent das neue Kirchenjahr beginnt.

Häufig ist unklar, wie man sich im Todesfall zu verhalten hat, ob durch Kirchenaustritt oder Selbstmord eine kirchliche ausgeschlossen ist. Finden hier Antworten auf solche Fragen.

Kontakt:

Sekretariat, Tel. 07344 6335, Dekanatamt.Blaubeurendontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt I: Dekan Frithjof Schwesig Tel. 07344 6335

Pfarramt II: Pfarrerin Irene Palm Tel. 07344 6367

Pfarramt III: Pfarrerin Silvia Schmelzer Tel. 07333 8940267