Radio-Gottesdienst am 20. September um 10.15 Uhr in der Stadtkirche mit Pfarrer Thomas Wolf

Lied: 452, 1-5 Er weckt mich alle Morgen

1. Er weckt mich alle Morgen,

er weckt mir selbst das Ohr.

Gott hält sich nicht verborgen,

führt mir den Tag empor,

dass ich mit seinem Worte

begrüß das neue Licht.

Schon an der Dämmrung Pforte

ist er mir nah und spricht.

2. Er spricht wie an dem Tage,

da er die Welt erschuf.

Da schweigen Angst und Klage;

nichts gilt mehr als sein Ruf.

Das Wort der ewgen Treue,

die Gott uns Menschen schwört,

erfahre ich aufs neue

so, wie ein Jünger hört.

3. Er will, dass ich mich füge.

Ich gehe nicht zurück.

Hab nur in ihm Genüge,

in seinem Wort mein Glück.

Ich werde nicht zuschanden,

wenn ich nur ihn vernehm.

Gott löst mich aus den Banden.

Gott macht mich ihm genehm.

4. Er ist mir täglich nahe

und spricht mich selbst gerecht.

Was ich von ihm empfahe,

gibt sonst kein Herr dem Knecht.

Wie wohl hat’s hier der Sklave,

der Herr hält sich bereit,

dass er ihn aus dem Schlafe

zu seinem Dienst geleit.

Lukas 12,37

5. Er will mich früh umhüllen

mit seinem Wort und Licht,

verheißen und erfüllen,

damit mir nichts gebricht;

will vollen Lohn mir zahlen,

fragt nicht, ob ich versag.

Sein Wort will helle strahlen,

wie dunkel auch der Tag.

Text: Jochen Klepper 1938

Melodie: Rudolf Zöbeley 1941

 

Psalm 33            

Der Herr schaut vom Himmel

und sieht alle Menschenkinder.

                Von seinem festen Thron sieht er auf alle,

                die auf Erden wohnen.

Der ihnen allen das Herz geschaffen hat,

achtet auf alle ihre Werke.

                Einem König hilft nicht seine große Macht;

                ein Held kann sich nicht retten durch seine große Kraft.

Rosse helfen auch nicht, da wäre man betrogen;

und ihre große Stärke errettet nicht.

                Siehe, des Herrn Auge sieht auf alle, die ihn fürchten,

                die auf seine Güte hoffen,

dass er ihre Seele errette vor dem Tode

und sie am Leben erhalte in Hungersnot.

                Unsre Seele harrt auf den Herrn;

                er ist uns Hilfe und Schild.

Denn unser Herz freut sich seine,

und wir trauen auf seinen heiligen Namen.

                Deine Güte, Herr, sei über uns,

                wie wir auf dich hoffen.

 

Lied: 369, 1+2+7 Wer nur den lieben Gott lässt walten

1. Wer nur den lieben Gott lässt walten

und hoffet auf ihn allezeit,

den wird er wunderbar erhalten

in aller Not und Traurigkeit.

Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut,

der hat auf keinen Sand gebaut.

2. Was helfen uns die schweren Sorgen,

was hilft uns unser Weh und Ach?

Was hilft es, dass wir alle Morgen

beseufzen unser Ungemach?

Wir machen unser Kreuz und Leid

nur größer durch die Traurigkeit.

7. Sing, bet und geh auf Gottes Wegen,

verricht das Deine nur getreu

und trau des Himmels reichem Segen,

so wird er bei dir werden neu.

Denn welcher seine Zuversicht

auf Gott setzt, den verlässt er nicht.

Text und Melodie: Georg Neumark (1641) 1657

 

Lied: 473, 1-3 Mein schönste Zier

1. Mein schönste Zier und Kleinod bist

auf Erden du, Herr Jesu Christ;

dich will ich lassen walten

und allezeit

in Lieb und Leid

in meinem Herzen halten.

2. Dein Lieb und Treu vor allem geht,

kein Ding auf Erd so fest besteht;

das muss ich frei bekennen.

Drum soll nicht Tod,

nicht Angst, nicht Not

von deiner Lieb mich trennen.

3. Dein Wort ist wahr und trüget nicht

und hält gewiss, was es verspricht,

im Tod und auch im Leben.

Du bist nun mein,

und ich bin dein,

dir hab ich mich ergeben.

Text: bei Johannes Eccard 1598

Melodie: Leipzig 1573, bei Seth Calvisius 1594

 

Lied: 331, 1+10+11 Großer Gott wir loben dich

1. Großer Gott, wir loben dich,

Herr, wir preisen deine Stärke.

Vor dir neigt die Erde sich

und bewundert deine Werke.

Wie du warst vor aller Zeit,

so bleibst du in Ewigkeit.

10. Alle Tage wollen wir

dich und deinen Namen preisen

und zu allen Zeiten dir

Ehre, Lob und Dank erweisen.

Rett aus Sünden, rett aus Tod,

sei uns gnädig, Herre Gott!

11. Herr, erbarm, erbarme dich.

Lass uns deine Güte schauen;

deine Treue zeige sich,

wie wir fest auf dich vertrauen.

Auf dich hoffen wir allein:

lass uns nicht verloren sein.

Text: Ignaz Franz 1768 nach dem »Te Deum laudamus« 4. Jh.

Melodie: Lüneburg 1668, Wien um 1776, Leipzig 1819

 

421 Verleih uns Frieden

Verleih uns Frieden gnädiglich,

Herr Gott, zu unsern Zeiten.

Es ist doch ja kein andrer nicht,

der für uns könnte streiten,

denn du, unser Gott, alleine.

Text und Melodie: Martin Luther 1529 nach der Antiphon »Da pacem, Domine« 9. Jh. (Melodie nach Nr. 4), Ökumenische Fassung 1973

Radio-Gottesdienst am Sonntag, 13. September um 10.15 Uhr in der Stadtkirche mit Pfarrer Johannes Mack

EG 445, 1-3 Gott des Himmels und der Erden
1. Gott des Himmels und der Erden,
Vater, Sohn und Heilger Geist,
der es Tag und Nacht lässt werden,
Sonn und Mond uns scheinen heißt,
dessen starke Hand die Welt,
und was drinnen ist erhält:
2. Gott, ich danke dir von Herzen,
dass du mich in dieser Nacht
vor Gefahr, Angst, Not und Schmerzen
hast behütet und bewacht,
dass des bösen Feindes List
mein nicht mächtig worden ist.
3. Lass die Nacht auch meiner Sünden
jetzt mit dieser Nacht vergehn;
o Herr Jesu, lass mich finden
deine Wunden offen stehn,
da alleine Hilf und Rat
ist für meine Missetat.

W 757 Psalm 146
Der Herr hält Treue ewiglich
Halleluja! Lobe den Herrn, meine Seele!
Ich will den Herrn loben, solange ich lebe,
und meinem Gott lobsingen, solange ich bin.
Verlasset euch nicht auf Fürsten;
sie sind Menschen, die können ja nicht helfen.
Denn des Menschen Geist muss davon,
und er muss wieder zu Erde werden;
dann sind verloren alle seine Pläne.
Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist,
der seine Hoffnung setzt auf den Herrn, seinen Gott,
der Himmel und Erde gemacht hat,
das Meer und alles, was darinnen ist;
der Treue hält ewiglich,
der Recht schafft denen, die Gewalt leiden,
der die Hungrigen speiset.
Der Herr macht die Gefangenen frei.
Der Herr macht die Blinden sehend.
Der Herr richtet auf, die niedergeschlagen sind.
Der Herr liebt die Gerechten.
Der Herr behütet die Fremdlinge
und erhält Waisen und Witwen;
aber die Gottlosen führt er in die Irre.
Der Herr ist König ewiglich,
dein Gott, Zion, für und für. Halleluja!

EG 333, 1-3+5 Danket dem Herrn! Wir danken dem Herrn

1. Danket dem Herrn!
Wir danken dem Herrn,
denn er ist freundlich,
und seine Güte währet ewiglich,
sie währet ewiglich,
sie währet ewiglich!
2. Lobet den Herrn!
Ja, lobe den Herrn
auch meine Seele;
vergiss es nie, was er dir Guts getan,
was er dir Guts getan,
was er dir Guts getan!
3. Sein ist die Macht!
Allmächtig ist Gott;
sein Tun ist weise,
und seine Huld ist jeden Morgen neu,
ist jeden Morgen neu,
ist jeden Morgen neu!

5. Betet ihn an!
Anbetung dem Herrn;
mit hoher Ehrfurcht
werd auch von uns sein Name stets genannt,
sein Name stets genannt,
sein Name stets genannt!


EG 296, 1-3 Ich heb mein Augen sehnlich auf
1. Ich heb mein Augen sehnlich auf
und seh die Berge hoch hinauf,
wann mir mein Gott vom Himmelsthron
mit seiner Hilf zustatten komm.
2. Mein Hilfe kommt mir von dem Herrn,
er hilft uns ja von Herzen gern;
Himmel und Erd hat er gemacht,
hält über uns die Hut und Wacht.
3. Er führet dich auf rechter Bahn,
wird deinen Fuß nicht gleiten lan;
setz nur auf Gott dein Zuversicht;
der dich behütet, schläfet nicht.

EG 296 , 8 Der Herr dein´Ausgang stets bewahr

8. Der Herr dein’ Ausgang stets bewahr,
sind Weg und Steg auch voll Gefahr,
bring dich nach Haus in seim Geleit
von nun an bis in Ewigkeit.

Besondere Gottesdienste im Lebenslauf

Taufe

Anmeldung zur Taufe in Ihrer zuständigen Ortsgemeinde oder auf Wunsch Anfrage in der Kirchengemeinde Ihrer Wahl.

Zur Anmeldung benötigte Unterlagen: Geburtsurkunde Ihres Kindes; Taufscheine und Trauungsschein der Eltern; Auswahl von ein bis zwei Taufpaten/innen und Angabe ihrer Kirchenzugehörigkeit (Patenschein). Spätestens 2 bis 6 Wochen vor der Taufe sollte das Taufgespräch mit dem Pfarrer geführt werden. Dabei wird über die Bedeutung der Taufe und ihren Ablauf, über die Tauffrage an die Eltern und Paten/innen, die Bedeutung und Aufgabe der Paten gesprochen werden sowie der Taufspruch ausgewählt. Weitere organisatorische Fragen wie die Mitwirkung der Taufpaten/innen (bzw. weiterer Gäste) an dem Gottesdienst die Auswahl der Lieder und der Musik, Gestaltungselemente wie z.B. selbstgestaltete Taufkerzen und Blumenschmuck, sowie das Filmen und Fotografieren in der Kirche werden hier angesprochen.

In Blaubeuren findet die Taufe in der Regel am zweiten Sonntag des Monats statt. Die Planung des Termins sollte so früh wie möglich mit allen Beteiligten abgesprochen werden. Nehmen Sie dazu Kontakt mit dem zuständigen Pfarramt auf.

Kontakt

Sekretariat, Tel. 07344 6335, Dekanatamt.Blaubeurendontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt I, Dekan F. Schwesig, Tel. 07344 6335, Frithjof.Schwesigdontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt II, Pfarrerin I. Palm, Tel. 07344 6367, Irene.Palmdontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt III, Pfarrerin S. Schmelzer, Tel. 07333 8940267, Silvia.Schmelzerdontospamme@gowaway.elkw.de

 

Hier finden Sie eine Liste von Taufsprüchen.

 

 

Konfirmation

Die Konfirmation ist das Ja-Wort zur Taufe. Die Jugendlichen bestätigen nun selbst, was Eltern und Paten bei der Taufe für sie versprochen haben: den Weg des Glaubens zu gehen, zur Kirche zu gehören, Hoffnung und Zweifel mit anderen teilen zu können. Gleichzeitig empfangen sie Gottes Segen für ihren weiteren Lebensweg. Mit der Konfirmation werden sie volle Mitglieder der Kirche, können zum Abendmahl gehen und Pate werden, und können in kirchlichen Angelegenheiten mitbestimmen.

Die Konfirmation findet in der Regel statt, wenn die Jugendlichen in der 8. Klasse sind. Auf die Konfirmation bereiten sich die Jugendlichen mit Unterricht, Projekten und Freizeiten vor. Der Konfirmandenunterricht ist ein guter Ort, um Fragen nachzugehen, die junge Menschen auf dem Weg zum Erwachsenwerden beschäftigen: Wer bin ich, wohin gehe ich, was trägt mich - Fragen nach dem Geheimnis des Lebens, dem Sinn und der religiösen Dimension.

In der Kirchengemeinde Blaubeuren ist seit 1999 dem Konfirmandenunterricht vorgeschaltet die Unterrichtung Konfi-3, die während der 3. Klasse stattfindet. In einem Zeitraum von vier Monaten die Themen Kirche, Taufe und Abendmahl behandelt. Das Besondere bei Konfi-3 liegt darin, dass Pfarrer und Eltern diese Zeit gemeinsam über die „Tischgruppen“ gestalten. Das sind meistens Eltern, die einige Stunden mit 4-6 Kindern der Gruppe zusammen gestalten. Tischbegleiter kann jede und jeder werden, denn wir bereiten die Gruppenstunden natürlich gemeinsam vor und es gibt viele fertige Vorlagen für Geschichten, Lieder oder Bastelarbeiten, die in diesen Gruppenstunden vorkommen. Anmeldetermine zu Konfi-3 und dem Konfirmandenunterricht werden in der Presse bekannt gegeben.

Konfirmanden-Unterricht Blaubeuren und Weiler:  jeden Mittwoch um 16:00 Uhr im Matthäus-Alber-Haus, Klosterstraße 12.

Kontakt: Pfarrerin Irene Palm, Tel. 07344 6367
silvia.schmelzerdontospamme@gowaway.elkw.de

 

Trauung

Zweimal ja und Gottes Segen - das ist die kirchliche Trauung. Viele Paare entscheiden sich ganz bewusst für diese Form, weil sie ihr gemeinsames Leben feiern und um gute Begleitung bitten wollen. Wer heiratet, sagt zunächst vor dem Standesamt ja. Damit haben die Eheleute zwar den Segen des Staates, des Bürgerlichen Gesetzbuchs und des Finanzamts. Aber: Reicht das für gute und für schlechte Tage? Eine kirchliche Heirat ist mehr: Zwei Menschen sagen auch vor Gott, dass sie sich füreinander entschieden haben und immer wieder neu für ihre Liebe sorgen wollen. Zugleich bekommen die beiden etwas für ihren gemeinsamen Weg: Gottes Segen und die Unterstützung der Gemeinde. Denn auch zu zweit ist es gut zu wissen, dass wir von etwas Größerem getragen sind. Schön, wenn Sie sich trauen!

Bitte nehmen Sie rechtzeitig Kontakt mit unseren Sekretärinnen (07344 6335) auf. Wie Ihr Traugottesdienst ablaufen soll - auch ganz praktische Fragen zum Blumenschmuck, zum Ringtausch oder zur musikalischen Gestaltung-, können Sie mit Ihrem Pfarrer besprechen.

Kontakt:

Sekretariat, Tel. 07344 6335, Dekanatamt.Blaubeurendontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt I: Dekan F. Schwesig, Tel. 07344-6335, Frithjof.Schwesigdontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt II: Pfarrerin I. Palm, Tel. 07344-6367, Irene.Palmdontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt III: Pfarrerin S. Schmelzer, Tel. 07333-8940267, Silvia.Schmelzerdontospamme@gowaway.elkw.de

Hier finden Sie eine Auswahl an Trausprüchen

 

 

 

Beerdigung

Der letzte Weg

Einst wurden die Verstorbenen in und rund um die Blaubeurer Statdtkirche bestattet - in der Mitte des gemeinschaftlichen Lebens. Im 19. Jahrhundert wurden die Friedhöfe an die Ränder der Städte verlegt und der Tod mit einem Tabu belegt. Aber Friedhöfe gehören als Orte der Erinnerung und der Trauer zum Leben. Die christliche Bestattung geschieht im Vertrauen darauf, dass das Leben ewig ist. Sie ist ein würdiges Geleit für die Verstorbenen und gibt denen Zuspruch und Trost, die zurückbleiben. Im Gemeindegottesdienst am darauf folgenden Sonntag wird der Verstorbenen gedacht. Ebenso am Ewigkeitssonntag, dem letzten Sonntag, bevor am ersten Advent das neue Kirchenjahr beginnt.

Häufig ist unklar, wie man sich im Todesfall zu verhalten hat, ob durch Kirchenaustritt oder Selbstmord eine kirchliche ausgeschlossen ist. Finden hier Antworten auf solche Fragen.

Kontakt:

Sekretariat, Tel. 07344 6335, Dekanatamt.Blaubeurendontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt I: Dekan Frithjof Schwesig Tel. 07344 6335

Pfarramt II: Pfarrerin Irene Palm Tel. 07344 6367

Pfarramt III: Pfarrerin Silvia Schmelzer Tel. 07333 8940267