Radio-Gottesdienst am 26. Juli um 10.15 Uhr mit Pfarrerin Irene Palm in der Stadtkirche

EG 324 Ich singe dir mit Herz und Mund

1. Ich singe dir mit Herz und Mund,
Herr, meines Herzens Lust;
ich sing und mach auf Erden kund,
was mir von dir bewusst.
2. Ich weiß, dass du der Brunn der Gnad
und ewge Quelle bist,
daraus uns allen früh und spat
viel Heil und Gutes fließt.
3. Was sind wir doch? Was haben wir
auf dieser ganzen Erd,
das uns, o Vater, nicht von dir
allein gegeben werd?
4. Wer hat das schöne Himmelszelt
hoch über uns gesetzt?
Wer ist es, der uns unser Feld
mit Tau und Regen netzt?
5. Wer wärmet uns in Kält und Frost?
Wer schützt uns vor dem Wind?
Wer macht es, dass man Öl und Most
zu seinen Zeiten find’t?
6. Wer gibt uns Leben und Geblüt?
Wer hält mit seiner Hand
den güldnen, werten, edlen Fried
in unserm Vaterland?
7. Ach Herr, mein Gott, das kommt von dir,
du, du musst alles tun,
du hältst die Wach an unsrer Tür
und lässt uns sicher ruhn.

 

Psalm 107 I (NL 916.1)

Danket dem HERRN, denn er ist freundlich,

und seine Güte währet ewiglich

                So sollen sagen, die erlöst sind durch den HERRN,

               die er aus der Nor erlöst hat,

die er aus den Ländern zusammengebracht hat

von Osten und Westen, von Norden und Süden.

                Die irregingen in der Wüste, auf ungebahntem Wege,

                und fanden keine Stadt, in der sie wohnen konnten,

die hungrig und durstig waren

und deren Seele verschmachtete,

                die dann zum HERRN riefen in ihrer Not

                                und er errettete sie aus ihren Ängsten

                und führte sie den richtigen Weg,

                dass sie kamen zur Stadt, in der sie wohnen konnten:

                               Die sollen dem HERRN danken für seine Güte/

                               Und für seine Wunder,

                               die er an den Menschenkindern tut,

                dass er sättigt die durstige Seele

und die Hungrigen füllt mit Gutem.

EG 420 Brich mit den Hungrigen dein Brot

1. Brich mit den Hungrigen dein Brot,
sprich mit den Sprachlosen ein Wort,
sing mit den Traurigen ein Lied,
teil mit den Einsamen dein Haus.
2. Such mit den Fertigen ein Ziel,
brich mit den Hungrigen dein Brot,
sprich mit den Sprachlosen ein Wort,
sing mit den Traurigen ein Lied.
3. Teil mit den Einsamen dein Haus,
such mit den Fertigen ein Ziel,
brich mit den Hungrigen dein Brot,
sprich mit den Sprachlosen ein Wort.
4. Sing mit den Traurigen ein Lied,
teil mit den Einsamen dein Haus,
such mit den Fertigen ein Ziel,
brich mit den Hungrigen dein Brot.
5. Sprich mit den Sprachlosen ein Wort,
sing mit den Traurigen ein Lied,
teil mit den Einsamen dein Haus,
such mit den Fertigen ein Ziel.
Text: Friedrich Karl Barth 1977
Melodie: Peter Janssens 1977

NL 2 Aus den Dörfern und aus Städten

1. Aus den Dörfern und aus Städten/ von ganz nah und auch von fern/ mal gespannt, mal eher skeptisch, / manche zögernd, viele gern,/ folgten sie den Spuren Jesu,/ folgten sie dem, der sie rief,/ und sie wurden selbst zu Boten, dass der Ruf wie Feuer lief:

Refrain: Eingeladen zum Fest des Glaubens, eingeladen zum Fest des Glaubens.

2. Und so kamen sie in Scharen,/ brachten ihre Kinder mit, / ihre Kranken, auch die Alten,/ selbst die Lahmen hielten Schritt./ Von der Straße, aus der Gosse/ kamen Menschen ohne Zahl,/ und sie hungerten nach Liebe und nach Gottes Freudenmahl:

Eingeladen...

3. Und dort lernten sie zu teilen,/ Brot und Wein und Geld und Zeit;/ und dort lernten sie zu heilen,/ Kranke, Wunden, Schmerz und Leid;/ und dort lernten sie zu beten,/ dass dein Wille, Gott, geschehe; / und sie lernten so zu leben, dass das Leben nicht vergehe:

Eingeladen...

4. Aus den Dörfern und aus Städten,/ von ganz nah und auch von fern,/ mal gespannt, mal eher skeptisch,/ manche zögernd, viele gern,/ folgen wir den Spuren Jesu,/ folgen wir dem, der uns rief,/ und wir werden selbst zu Boten, dass der Ruf noch gilt, der lief:

Eingeladen...

EG 324 Ich singe dir mit Herz und Mund

13. Wohlauf, mein Herze, sing und spring
und habe guten Mut!
Dein Gott, der Ursprung aller Ding,
ist selbst und bleibt dein Gut.
14. Er ist dein Schatz, dein Erb und Teil,
dein Glanz und Freudenlicht,
dein Schirm und Schild, dein Hilf und Heil,
schafft Rat und lässt dich nicht.

 

 

 

 

Besondere Gottesdienste im Lebenslauf

Taufe

Anmeldung zur Taufe in Ihrer zuständigen Ortsgemeinde oder auf Wunsch Anfrage in der Kirchengemeinde Ihrer Wahl.

Zur Anmeldung benötigte Unterlagen: Geburtsurkunde Ihres Kindes; Taufscheine und Trauungsschein der Eltern; Auswahl von ein bis zwei Taufpaten/innen und Angabe ihrer Kirchenzugehörigkeit (Patenschein). Spätestens 2 bis 6 Wochen vor der Taufe sollte das Taufgespräch mit dem Pfarrer geführt werden. Dabei wird über die Bedeutung der Taufe und ihren Ablauf, über die Tauffrage an die Eltern und Paten/innen, die Bedeutung und Aufgabe der Paten gesprochen werden sowie der Taufspruch ausgewählt. Weitere organisatorische Fragen wie die Mitwirkung der Taufpaten/innen (bzw. weiterer Gäste) an dem Gottesdienst die Auswahl der Lieder und der Musik, Gestaltungselemente wie z.B. selbstgestaltete Taufkerzen und Blumenschmuck, sowie das Filmen und Fotografieren in der Kirche werden hier angesprochen.

In Blaubeuren findet die Taufe in der Regel am zweiten Sonntag des Monats statt. Die Planung des Termins sollte so früh wie möglich mit allen Beteiligten abgesprochen werden. Nehmen Sie dazu Kontakt mit dem zuständigen Pfarramt auf.

Kontakt

Sekretariat, Tel. 07344 6335, Dekanatamt.Blaubeurendontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt I, Dekan F. Schwesig, Tel. 07344 6335, Frithjof.Schwesigdontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt II, Pfarrerin I. Palm, Tel. 07344 6367, Irene.Palmdontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt III, Pfarrerin S. Schmelzer, Tel. 07333 8940267, Silvia.Schmelzerdontospamme@gowaway.elkw.de

 

Hier finden Sie eine Liste von Taufsprüchen.

 

 

Konfirmation

Die Konfirmation ist das Ja-Wort zur Taufe. Die Jugendlichen bestätigen nun selbst, was Eltern und Paten bei der Taufe für sie versprochen haben: den Weg des Glaubens zu gehen, zur Kirche zu gehören, Hoffnung und Zweifel mit anderen teilen zu können. Gleichzeitig empfangen sie Gottes Segen für ihren weiteren Lebensweg. Mit der Konfirmation werden sie volle Mitglieder der Kirche, können zum Abendmahl gehen und Pate werden, und können in kirchlichen Angelegenheiten mitbestimmen.

Die Konfirmation findet in der Regel statt, wenn die Jugendlichen in der 8. Klasse sind. Auf die Konfirmation bereiten sich die Jugendlichen mit Unterricht, Projekten und Freizeiten vor. Der Konfirmandenunterricht ist ein guter Ort, um Fragen nachzugehen, die junge Menschen auf dem Weg zum Erwachsenwerden beschäftigen: Wer bin ich, wohin gehe ich, was trägt mich - Fragen nach dem Geheimnis des Lebens, dem Sinn und der religiösen Dimension.

In der Kirchengemeinde Blaubeuren ist seit 1999 dem Konfirmandenunterricht vorgeschaltet die Unterrichtung Konfi-3, die während der 3. Klasse stattfindet. In einem Zeitraum von vier Monaten die Themen Kirche, Taufe und Abendmahl behandelt. Das Besondere bei Konfi-3 liegt darin, dass Pfarrer und Eltern diese Zeit gemeinsam über die „Tischgruppen“ gestalten. Das sind meistens Eltern, die einige Stunden mit 4-6 Kindern der Gruppe zusammen gestalten. Tischbegleiter kann jede und jeder werden, denn wir bereiten die Gruppenstunden natürlich gemeinsam vor und es gibt viele fertige Vorlagen für Geschichten, Lieder oder Bastelarbeiten, die in diesen Gruppenstunden vorkommen. Anmeldetermine zu Konfi-3 und dem Konfirmandenunterricht werden in der Presse bekannt gegeben.

Konfirmanden-Unterricht Blaubeuren und Weiler:  jeden Mittwoch um 16:00 Uhr im Matthäus-Alber-Haus, Klosterstraße 12.

Kontakt: Pfarrerin Irene Palm, Tel. 07344 6367
silvia.schmelzerdontospamme@gowaway.elkw.de

 

Trauung

Zweimal ja und Gottes Segen - das ist die kirchliche Trauung. Viele Paare entscheiden sich ganz bewusst für diese Form, weil sie ihr gemeinsames Leben feiern und um gute Begleitung bitten wollen. Wer heiratet, sagt zunächst vor dem Standesamt ja. Damit haben die Eheleute zwar den Segen des Staates, des Bürgerlichen Gesetzbuchs und des Finanzamts. Aber: Reicht das für gute und für schlechte Tage? Eine kirchliche Heirat ist mehr: Zwei Menschen sagen auch vor Gott, dass sie sich füreinander entschieden haben und immer wieder neu für ihre Liebe sorgen wollen. Zugleich bekommen die beiden etwas für ihren gemeinsamen Weg: Gottes Segen und die Unterstützung der Gemeinde. Denn auch zu zweit ist es gut zu wissen, dass wir von etwas Größerem getragen sind. Schön, wenn Sie sich trauen!

Bitte nehmen Sie rechtzeitig Kontakt mit unseren Sekretärinnen (07344 6335) auf. Wie Ihr Traugottesdienst ablaufen soll - auch ganz praktische Fragen zum Blumenschmuck, zum Ringtausch oder zur musikalischen Gestaltung-, können Sie mit Ihrem Pfarrer besprechen.

Kontakt:

Sekretariat, Tel. 07344 6335, Dekanatamt.Blaubeurendontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt I: Dekan F. Schwesig, Tel. 07344-6335, Frithjof.Schwesigdontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt II: Pfarrerin I. Palm, Tel. 07344-6367, Irene.Palmdontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt III: Pfarrerin S. Schmelzer, Tel. 07333-8940267, Silvia.Schmelzerdontospamme@gowaway.elkw.de

Hier finden Sie eine Auswahl an Trausprüchen

 

 

 

Beerdigung

Der letzte Weg

Einst wurden die Verstorbenen in und rund um die Blaubeurer Statdtkirche bestattet - in der Mitte des gemeinschaftlichen Lebens. Im 19. Jahrhundert wurden die Friedhöfe an die Ränder der Städte verlegt und der Tod mit einem Tabu belegt. Aber Friedhöfe gehören als Orte der Erinnerung und der Trauer zum Leben. Die christliche Bestattung geschieht im Vertrauen darauf, dass das Leben ewig ist. Sie ist ein würdiges Geleit für die Verstorbenen und gibt denen Zuspruch und Trost, die zurückbleiben. Im Gemeindegottesdienst am darauf folgenden Sonntag wird der Verstorbenen gedacht. Ebenso am Ewigkeitssonntag, dem letzten Sonntag, bevor am ersten Advent das neue Kirchenjahr beginnt.

Häufig ist unklar, wie man sich im Todesfall zu verhalten hat, ob durch Kirchenaustritt oder Selbstmord eine kirchliche ausgeschlossen ist. Finden hier Antworten auf solche Fragen.

Kontakt:

Sekretariat, Tel. 07344 6335, Dekanatamt.Blaubeurendontospamme@gowaway.elkw.de

Pfarramt I: Dekan Frithjof Schwesig Tel. 07344 6335

Pfarramt II: Pfarrerin Irene Palm Tel. 07344 6367

Pfarramt III: Pfarrerin Silvia Schmelzer Tel. 07333 8940267